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Informationen zum Thema Prostitution

Nitribitt e.V.

Der Bremer Verein Nitribitt e.V. wendet sich gezielt an Prostituierte, damit diese mehr über ihre Rechte wissen. Doch dies ist nicht alles, denn hier können die Frauen sich auch anonym treffen und informieren.

Kostenloses Frühstück bei Nitribitt e.V.

Dies ist nur eines der vielen Angebote, die Prostituierte bei Nitribitt e.V. wahrnehmen können. Vielmehr können sich die Frauen hier auch ganz offen über ihre Arbeit unterhalten. Doch noch wichtiger ist, das es hier wertvolle Tipps rund um das Sexgewerbe gibt. Hierzu gehört auch die notwendige Aufklärung über die Hygiene und vor allem natürlich Kondome. Denn die Frauen sollten das Gewerbe gesund überstehen, auch wenn viele Kunden ein Kondom ablehnen. Es gibt nicht nur HIV/AIDS das über Geschlechtsverkehr übertragen wird. Viele andere Krankheiten wie zum Beispiel Hepatitis können so übertragen werden. Eine falsche Annahme ist, das diese Krankheiten nur beim Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Das ist falsch, dies kann auch beim Blasen, oder französisch, geschehen. Über all dies klärt der Nitribitt e.V. auf, genauso das es wichtig ist, regelmäßig einen Check beim Gesundheitsamt wahrzunehmen. Bei der Hygiene sollten ebenso keine Abstriche gemacht werden, was natürlich auf den Straßenstrich schon ein wenig schwierig sein kann. Daher haben viele Frauen sich ein Zimmer gemietet, was oftmals auch mit anderen Frauen geteilt wird. Hier sollte jede Frau für das Bett ein eigenes Handtuch haben, genauso eines zum Abtrocknen nach dem Duschen oder Waschen. Ist dies nicht er Fall, dann sollten Hygienetücher immer dabei sein. Diese sollten auch dem Kunden angeboten werden, besser noch die Frau übernimmt das Reinigen der gewissen Stelle selbst.

Wichtige Tipps rund ums Gewerbe

Alls diese Tipps werden bei Nitribitt e.V. gegeben, aber auch genauso wie ein Ausstieg möglich ist. Hinzu kommt noch, dass sich auch Angehörige dort melden können. Denn auch diese machen sich so ihre eigenen Gedanken, die dort angehört werden. Der Name Nitribitt kommt hier nicht von ungefähr, denn diese Dame war in den 50er Jahren eine Edelprostituierte. Allerdings wurde diese ermordet und der Mord wurde bis heute nicht aufgeklärt. Dies gibt natürlich vielen Vermutungen Nahrung, denn Rosemarie Nitribitt wusste über ihre Kunden so einiges. Eine Machtposition, die sich die Herrschaften aus Politik und Gesellschaft nicht mehr bieten lassen konnten. Das ist nur eine Theorie von vielen, die sich um den Mord an dieser Prostituierten ranken. Auch über Sicherheitsmaßnahmen klärt der Nitribitt e.V. auf, denn der Straßenstrich ist und bleibt nicht ungefährlich. Hier können sich mehrere Prostituiert zusammen tun und einen bestimmten Platz vereinbaren. So kann immer einmal eine der Frauen vorbeischauen, ob auch alles in Ordnung ist.

Aussteigerinnen werden unterstützt

Auch dies ist eine wichtige Arbeit, die der Nitribitt e.V. gerne übernimmt. So bekommen die Frauen Hilfe beim Ausstieg, der sich nicht nur auf die Beratung bezieht. Wichtige Termine bei Behörden und Ämter können begleitet werden, da oftmals danach keine Arbeit vorhanden ist. Hier muss dann ein Antrag auf Hart IV gestellt werden, was natürlich nicht immer ganz angenehm ist. So werden die Damen auch über die derzeitige rechtliche Lage informiert, die sich allerdings im Januar noch ändern könnte. Allerdings könnte sich da einiges erheblich verschlechtern, doch noch sind die neuen Gesetze nicht gültig. Über all diese Dinge klärt der Nitribitt e.V. auf, damit der Beruf der Prostituierten nicht so einsam bleiben muss. Denn genau dies ist der wichtigste Punkt, da die meisten Frauen immer alleine arbeiten. Ebenso sucht der Nitribitt e.V. noch Helfer, die sich mit diesem Gewerbe auskennen. Gerne dürfen dass auch ehemalige Prostituierte sein, oder auch Angehörige. Denn Information ist in diesem Geschäft mehr als wichtig, selbst wenn die Dame in einem Bordell ihre Arbeit erledigt.