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Informationen zum Thema Prostitution

Dona Carmen

Dona Carmen e.V. setzt sich für Prostituierte ein

Der Verein Dona Carmen e.V. befindet sich in Frankfurt am Main, direkt am Bahnhofsviertel in der Elbestraße 41. Dieser Verein setzt sich für die Rechte von Frauen ein, die der Prostitution nachgehen. Diverse Beratungsleistungen und die Sensibilisierung für diesen Beruf sind Merkmale dieser Beratungsstelle. Frauen wird Hilfe angeboten und das Selbstbewusstsein wird gestärkt. Für ein besseres und anerkanntes Berufsleben in diesem schwierigen Umfeld der Körperarbeit ist eine ständige Aufklärungsarbeit zu gewährleisten.

Worum geht es Dona Carmen?

Dieser Verein setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen der Prostituierten ein. So werden mit den Bordellen aus der Umgebung bessere Qualitätsstandards entwickelt und auch die hygienischen Bedingungen in den einzelnen Lokalen noch weiter vorangetrieben. Gerade in diesem Bereich ist Sauberkeit, Hygiene und ein angenehmes Ambiente unschätzbarem Wert. Außerdem haben Prostituierte auch ein Recht darauf, versichert zu sein und von dem Sozialsystem zu profitieren, wie andere Berufsgruppen auch.

Der Verein Dona Carmen e.V. setzt sich stark gegen das geplante Prostituiertenschutzgesetz ein. Warum? Das ist leicht erklärt, denn dieses Gesetz schafft Rahmenbedingungen, die zu einer Diskriminierung der Berufsgruppe führt und die Ausübung dieses sensiblen Berufes erheblich erschwert. Das ProstSchG diskriminiert und kriminalisiert die Frauen, die einen wertvollen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Genauer: der suggerierte Schutz führt stattdessen zu einer Einschränkung der Persönlichkeitsrechte und anderer Grundrechte.

Stopp der Ausgrenzung

Dona Carmen e.V. setzt sich in allen Belangen für die Rechte von Frauen, die der Sexarbeit nachgehen, ein. Eine schlechte Stellung gibt es häufig bei ausländischen Damen. Da sie keine Kenntnis über die deutschen Gesetze, Versicherungen und Steuerangelegenheiten haben, kann es zu einer Ausnutzung und Ausbeutung dieser Frauen kommen. Der erste und beste Schutz für ausländische Frauen ist die Eingliederung der Migrantinnen. Deutschkurse und Aufklärung-sowie Beratungsstunden sollen dazu beitragen, dass ausländische Prostituierte besser für sich einstehen können und nicht ausgenutzt werden. Eine Integration dieser Damen und eine gute Betreuung sind somit erste Schritte der Entkriminalisierung.

Nicht Razzien sind der Weg – sondern die Zuerkennung von Rechten

Der Verein Dona Carmen e.V. ist der Meinung, dass Razzien und harte Strafen nicht die Wege sind, die zu einer Verbesserung dieses heiklen Berufsstandes – der Prostitution sind. Begehungen von Bordellen mit qualifizierten Sachverständigen sollten dazu beitragen, eventuelle Missstände aufzudecken und gemeinsame Maßnahmen zu erarbeiten, um Verbesserungen zu erwirken. Immerhin geht es bei der Begutachtung von Bordellen und ähnlichen Lokalen um den Arbeitsschutz der Prostituierten. Nur wenn diese ausreichend gesund und gepflegt sind, können sie eine qualitativ hochwertige Dienstleistung verkaufen. Das Ziel ist die Anerkennung der Notwendigkeit dieses Berufsstandes und ein Miteinander von politischen Maßnahmen und durchsetzbaren Arbeitsbedingungen zu schaffen. Eine moralische schlechte Stellung und eine gesellschaftliche Diskriminierung von Prostituierten sind unbedingt zu stoppen. Prostituierte sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft und tragen wesentlich zur Sicherheit von Frauen bei. Aufklärung, Beratung und Selbsthilfegruppen stärken Mitarbeiterinnen diese Berufsgruppe und sollten deshalb stärker forciert werden.